2. Blaubeurer Bardentreff: Musikalischer Volltreffer

So stands am vergangen Montag in der Ulmer Südwest Presse zu lesen. Und dem haben wir eigentlich nichts hinzu zu fügen. Ein herzliches Dankeschön an alle die mitgewirkt haben! Hier ein paar erste Foto-Eindrücke:

Blaubeuren / Margot Autenrieth-Kronenthaler 18.08.2019 / SWP Ulm: Liebhaber der Straßenmusik kamen auch von weiter her, um in Blaubeuren die verschiedenen Musikstile zu genießen.

Beim zweiten Bardentreffen in der Blautopfstadt Blaubeuren traten die Akteure zwar ohne Leier, doch mit ganz viel Leidenschaft, Liebe und Lust zur Musik an. 14 Straßenmusiker, Liedermacher und Musikgruppen bespielten im Umlauf drei Plätze in der historischen Altstadt. Es herrschte eine freudig-fröhliche Stimmung unter den hunderten von Besuchern, die nicht mit Applaus sparten.

Ein Barde wie aus dem Bilderbuch ist Hans-Jörg Autenrieth, als Johnny Cash von Blaubeuren in der Kleinkunstszene bekannt. Der blond gelockte Sänger mit stilechten Koteletten hatte sich mit der Countrybande zusammengetan und sorgte für begeisterte Stimmung auf der Straße. Die fünf ausgesprochen coolen Typen bearbeiteten mitreißend Gitarren, Cajon, Mundharmonika und einen selbst gebauten Teekisten-­Bass. Mit Titeln wie „Cotton Fields“, „Country-Road“ und auch „I Walk The Line“ sangen und spielten sie sich in die Herzen der Besucher, die auch fröhlich mit einstimmten.

Vielfalt an Musikstilen

„Das ist eine tolle, sehr gelungene Veranstaltung. Für mich hier ein Heimspiel“, meinte Autenrieth, ein Musiker mit Leib und Seele. „Ich finde die Vielfalt der Musikstile beeindruckend und dass wir verschiedene Locations haben ganz klasse.“

Von Folk, Pop, Country über irische Songs bis hin zu Blues, Schlagern oder schwäbischen Liedern war alles vertreten. Letztere präsentierte Tommy Reichle aus Ulm, ein dichtender Sänger, der seine schwäbischen Balladen gezielt auf bestimmte Events schreibt. So hatte er ein Bardentreff-Lied im Gepäck, in dem alle Mitwirkenden vorkamen. „Hier zom spiela auf d’r Gass, des machd jede Menge Spaß. Auf die Plätze, fertig, bunt, beim Bardatreffa gohd’s heit rund“, gab er etwa zum Besten.

Gute Songs, tolle Stimmen

„Im näheren Umkreis gibt es nichts Vergleichbares, Blaubeuren ist inzwischen die Kleinkunstmetropole“, lobte Reichle begeistert. Thomas Linder und Kerstin Hesse punkteten mit Folksongs, die sie sehr ansprechend vortrugen. „Die Frau hat eine tolle Stimme“, meinte Luzia Grimm aus der Nähe von Heilbronn. Sie wurde von der Musik des Duos spontan zum Tanzen auf dem Kirchplatz animiert. „Das ist eine ganz ausgezeichnete Veranstaltung, ich bin total begeistert. Das Herz geht mir bei dieser Live-Musik auf und mich juckt es da einfach, und ich tanze auf der Straße“, bekannte die Dame, die gezielt zum Bardentreffen hin Freunde in Blaubeuren besuchte.

Viel Zuspruch

Das Wetter spielte den Veranstaltern in die Hände, und die Resonanz, um die Mittagszeit noch verhalten, war später dann überaus groß. Viel Zuspruch gab’s für die Straßenmusikanten, die sich nicht nur über des Künstlers Brot, den Applaus, freuten, sondern auch über den einen oder anderen Euro im Gitarrenkoffer.